Aus dem Frühbeet ernten

Selber ein Frühbeet anlegen

Neben Gewächshäusern sind Frühbeete für Hobbygärtner das wichtigste in ihrem Garten. Diese fangen schon die ersten warmen Sonnenstrahlen im zeitigen Frühjahr ein und erlauben den vorzeitigen Anbau von Gemüse und Salaten. Mit einer als natürliche Heizung dienenden Packung Stallmist als Frühbeete hergerichtet, ermöglichen sie sogar die Pflanzung von Tomaten und Paprika vor Saisonbeginn.

Frühbeete sind das ganze Jahr nutzbar

Frühbeete eignen sich aber auch im Sommer als schützende Quartiere für Gurken, Melonen und andere wärmeliebenden exotischen Gewächse. Im Herbst lassen sie sich wieder für späte Salate nutzen, sowie auch für Knollen-und Wurzelgemüse. Sogar im Winter bei Minusgraden bieten diese Kästen günstige Bedingungen für sogenannte Kaltkeimer. Dazu werden die Saatgefäße nur in der Boden eingesenkt.

Frühbeete sind nicht teuer und können problemlos selbst erstellt werden. Einfache Konstruktionen lassen sich kostenlos aus Abfallbrettern und alten Fenstern zusammenstellen. Es gibt aber auch die sogenannten Fertigbausätze, die es in vielen Variationen im Baumarkt oder Garten-Center zu kaufen gibt.

Die Aufbauanleitung des Frühbeets

Als Baumaterial für den Kasten nimmt man dicke Bohlen, auf denen man die gewünschte Länge markiert. Eine Handkreissäge erleichtert das zuschneiden der Bretter auf die nötige Länge. Die Maße richten sich nach den vorhandenen Fenstern. Von Ihnen aufgeschraubte Kanthölzer sollen die Bretter miteinander verbinden. Sie werden nun angepasst. Sind die Kanthölzer auf die richtige Länge zugeschnitten, legt man sie exakt bündig mit den Brettenden auf. Zum verschrauben der Kanthölzer werden entsprechend lange selbstschneidende Holzschrauben verwendet.

Um sicher zu gehen, dass Kosten und Fenster zusammenpassen, wird ein Fensterflügel probeweise angehalten. Bestandteile der gewählten Doppelfenster werden nun auf Blöcke gelegt, um sie zu verbinden. Oben und unten aufgeschraubte Kanthölzer machen aus den zwei Fensterflügeln eine starre verglaste Fläche. Durch probeweises auflegen auf die hinteren Kastenbretter prüft man die Neigung des Aufbaus. Entsprechend werden die Höhen des Kastenvorderteils seiner Rückwand festgelegt.

Anschließend erfolgt eine letzte Kontrolle. Dann werden Vorderteil und Rückwand durch die noch fehlenden Seitenteile ergänzt. Es fehlt noch die Schräge. Die zwei schrägen Bohlen schneidet man mit der Handkreissäge zu und überprüft dann durch Auflegen, ob diese auch passen. Es geht an die Endfertigung. Die zwei Bretter der Seitenteile werden durch aufgelegte Kanthölzer miteinander verbunden. Anschließend setzt man die nach vorne abfallenden Seiten an die Rückwand und schraubt die Teile zusammen. Auch das vordere Kastenbrett erhält ein aufgeschraubtes Kantholz, um es mit den Seiten zu verbinden.

Anschließend kann der Kasten endgültig zusammengebaut werden. Dabei die Schraublöcher immer vorbohren. Abschließend nochmals alle Schrauben nachziehen. Dann kann der fertige Kasten mit Schutzlasur versehen werden. Mittels zweier rostfreier Scharniere werden die Fenster des Beetes an der hinteren Kastenwand befestigt.

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