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Die PlayStation
Als dann Sony schließlich ein Hybridgerät, bestehend aus PlayStation 2 und Festplattenrecorder, namens PSX auf den Markt brachte, war das bis dahin für die PlayStation gebräuchliche Kürzel endgültig hinfällig geworden.
Die PlayStation besitzt ein CD-ROM-Laufwerk das CD’s mit bis zu zweifacher Lesegeschwindigkeit auslesen kann und einen Buffer von 32 KB hat.
Dies war einer der Hauptgründe, weshalb sie sich gegen die Konkurrenzkonsolen von Nintendo auf dem Markt durchsetzen konnte.
Während Nintendo sowohl beim SNES als auch beim Nachfolger, dem N 64 (Markteinführung 1996), noch immer auf die Verwendung von Modulen als Speichermedium für Spiele zurückgriff, zeigte sich Sony wesentlich fortschrittlicher und nahm stattdessen CD’s.
Diese waren nicht nur in der Produktion günstiger, sie verfügten auch über erheblich mehr Speicherkapazität als die Nintendo-Module.
Somit war es möglich, sogar umfangreiche und ansehnliche FMV-Sequenzen mit in die Spiele einbinden zu können.
Die CD’s bargen aber auch ein großes Problem. Sie konnten relativ leicht vervielfältigt werden.
Mit Hilfe eines sogenannten MOD-Chips, der in die PlayStation eingebaut wurde, war es dem Anwender möglich, Import-Spiele aus Japan und den USA und sogar selbst angefertige Spielkopien auf der umgebauten Konsole abzuspielen.
Dies trieb die Softwarepiraterie schnell voran und die Verbreitung der Raupkopien von PlayStation-Spielen entwickelte sich mit rasender Geschwindigkeit.
Als Hauptprozessor für die PlayStation, kam ein 32-Bit MIPS RISC-Prozessor zum Einsatz, der mit 33,8688 MHz getaktet war.
Der Arbeitsspeicher der Konsole bezog sich auf lediglich 2 MB. Die Grafikeinheit der PlayStation bot 1 MB Grafikspeicher.
Mit einer Farbtiefe von 4 bis 24 Bit, waren Auflösungen von 320 x 240 bis 640 x 480 Pixel (NTSC, interlaced) bzw. 512 x 384 Pixel (PAL) möglich.
Zudem waren noch Texture-Mapping und Flat- bzw. Gouraud Shading möglich. Der in der Konsole enthaltene MDEC-Chip war für das Hardware-Dekoding von Filmen zuständig (z. B. FMV-Sequenzen).
Die Soundeinheit konnte mit ADPCM, 24 Soundkanälen, 512 KB Soundspeicher und MIDI-Unterstützung aufwarten.