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Ändern Sie nichts, ändert sich nichts!
Übersäuerung - eine Zivilisationskrankheit
Die Medaille der modernen Lebensweise in der westlichen Kultur hat auch eine Kehrseite. Müdigkeit, An- oder Abgespanntheit, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände sind die Begleiterscheinungen. Alles nur dem \"Stress\" zuzuschreiben wäre allerdings zu einfach. Sie kennen vermutlich den Muskelkater, eine Folge der Übersäuerung des Muskels, wenn Sie’s wieder mal übertrieben haben. Was glauben Sie was geschieht, wenn der ganze Organismus übersäuert ist. Vielleicht ist das Schlagwort vom Burnout-Syndrom nichts anderes als ein allumfassender „Muskelkater“?
Das natürliche Säure-Basen-Gleichgewicht unseres Körpers
Der Organismus eines gesunden Menschen besteht zu 20% aus Säuren und zu 80% aus Basen. Dieses Säure-Basen-Verhältnis muss der Organismus aufrechterhalten, damit Körper und Geist funktionstüchtig bleiben. Das Verhältnis von Basen und Säuren verschiebt sich je nachdem, ob bevorzugt säure- oder basenbildende Nahrungsmittel verzehrt werden. Ein Zuviel an Säuren behindert lebenswichtige Stoffwechselvorgänge, was sich auf den gesamten Organismus negativ auswirkt. Gesundheitsstörungen und beeinträchtigte Leistungsfähigkeit sind die Folge.
Ein Neugeborenes hat einen so genannten pH-Wert von 7,38, sofern es denn von einer gesunden Mutter stammt. Mit dem pH-Wert wird die Anzahl freier Wasserstoff-Atome in einer Substanz angegeben. Wasser hat einen pH-Wert von 7, was als neutral gilt. Je tiefer der pH-Wert unter 7 fällt, je saurer ist das Milieu oder je höher (von 7) umso basischer, resp. alkalischer ist die Lösung. Aus diesen Werten sehen Sie, dass unser Körper leicht basisch ist oder besser gesagt, sein sollte.