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PS3 Grafikchip
Am 16.Mai gab Nvidia bekannt die GPU (Graphics Processing Unit) für Sonys nächste Konsolengeneration zu liefern, nach der Abkehr vom Microsoft, samt XBox, kooperieren 2006 also die Marktführer der Grafikkartenherstellung und der Unterhaltungselektronik. Das die Entwicklung der Grafikeinheit „geoutsourced“ wurde, ist nicht weiter verwunderlich; Die eigenwillige GPU der PS2 (nur 2MB Zwischenspeicher etc.) erschwerte grade kleineren Entwicklern ohne genügend Knowhow die Produktion gehaltvoller Software, was erst in späteren Spielgenerationen durch umfassendere Bibliotheken kompensiert wurde. Gamcube und vor allem XBox kannten diese Hürden nicht - beide setzten auf PC-ähnliche Hardware, die eine vertraute Umgebung bot. Neben der Anwenderfreundlichkeit profitiert Sony auch vom niedrigeren Preis des Nvidia-Produktes, der an den Konsumenten weitergegeben werden kann.
Wobei man gespannt sein darf, in wieweit Sony angesichts dieser High End-Hardware einen massenmarktfreundlichen Preis fpr die PlayStation 3 erzielen kann: Die auf die klangvolle Bezeichnung RSX „Reality Synthesizer“ getaufte GPU ermöglicht 128Bit Pixelprezision und eine stattliche Auslösung von 1080p - Als Standard! Der RSX verfügt über 512MB Grafikspeicher und ist mit 550Mhz getaktet, was eine theoretische Leistung von 1.8 TFLOPS ermöglicht. Auf 8 Metall-Layern befinden sich über 300 Millionen Transistoren, was jeden aktuellen Prozessor locker aussticht. Der „Reality Synthesizer“ ist stärker als zwei GeForce 6800 Ultra Grafikkarten, die jeweils um die 1000$ kosten und somit mehr als eine PS3