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Wie sicher sind Tagesgeldkonten

Sein Geld auf einem Tagesgeldkonto anzulegen, gehört inzwischen schon fast zum guten Ton unter
Sparern und wer mehr Zinsen als auf seinem Girokonto oder einem Sparbuch haben
möchte, dem drängt sich eine Anlage in Tagesgeld förmlich auf. Doch wie sicher
ist das dort angelegte Geld eigentlich? Gesetzlich haften Banken in Deutschland
für die Einlagen auf Sichtguthaben, zu denen auch die Tagesgeldkonten gehören,
bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Kunde und dann auch nur zu 90%. Ohne
zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen würde ein Kunde, der bei einer solchen Bank
20.000 Euro auf einem Tagesgeldkonto angelegt hat, also im Falle einer Insolvenz
der Bank lediglich 18.000 Euro zurückerhalten, also einen Verlust von mindestens
10% machen. Um das Tagesgeldkonto
für den Sparer sicherer zu machen, wurde ein so genannter
Einlagensicherungsfonds gegründet, über den die angelegten Gelder der Kunden in
Höhe von bis zu 30% des Eigenkapitals aus dem letzten Jahresabschluss pro Kunde
abgesichert sind. Da die meisten Banken über Eigenkapital von mehr als 100 Mio.
Euro verfügen, sind die Guthaben der Kunden in einem solchen Fall bis zu einer
Höhe abgedeckt, die kein normaler Sparer zeit seines Lebens erreichen wird.
Aber auch Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken haben einen solchen Fonds
über den sie im Unterschied zu den Mitgliedsbanken des Einlagensicherungsfonds
die Gelder ihrer Kunden in faktisch unbegrenzter Höhe absichern.
von Daniel Franke am 21. Dezember 2006
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